ERPC startet Shreds UDP Forwarding Premium, einen latenzarmen Solana-Datenstream in sieben Regionen

ERPC startet Shreds UDP Forwarding Premium, einen latenzarmen Solana-Datenstream in sieben Regionen

ERPC startet Shreds UDP Forwarding Premium, einen latenzarmen Solana-Datenstream in sieben Regionen
ERPC, betrieben von ELSOUL LABO B.V. und Validators DAO, bietet Shreds UDP Forwarding Premium jetzt in sieben Regionen an. Jede Region verfügt über ein eigenes Premium-Shreds-Mesh. Premium leitet die rohen Solana-Shreds, die in diesem Mesh zuerst eintreffen, per UDP aus der gewählten Region an Ihren Empfänger weiter. Die stundenweise Nutzung kostet 1,39 € pro Stunde.

Übertragung von einem einzelnen Knoten bei Standard und Daten-Mesh bei Premium

Standard überträgt rohe Solana-Shreds von einem einzelnen Knoten. Premium sammelt in jeder Region Shreds von mehreren Knoten über ein Daten-Mesh und leitet von jedem Shred die Kopie, die zuerst im Mesh eintrifft, an Ihren Empfänger weiter. Premium ist darauf ausgelegt, durch die Weiterleitung der zuerst im Mesh eintreffenden Daten den Anteil der Shreds zu erhöhen, die Sie früher erhalten als bei der Übertragung von einem einzelnen Knoten.
Für eine Anwendung, die einen On-Chain-Markt beobachtet, zählt der Zeitpunkt, zu dem ihr eigener Empfänger genügend Daten hat, um eine Instruktion zu erkennen. ERPC hat in Frankfurt die Ankunft der Pakete gemessen. Mit der stundenweisen Nutzung können Sie auf Ihrer vorgesehenen Netzwerkroute auch messen, wann Ihre Anwendung dasselbe Ereignis erkennt.

Vom ersten Paket zur gesuchten Instruktion

Nehmen wir einen Dienst, der ein Solana-Programm auf Instruktionen zur Initialisierung eines neuen Token-Mints überwacht. Zuerst muss der Dienst die Instruktion erkennen, die Mint-Adresse extrahieren und sie an die nächste Verarbeitungsstufe übergeben. Ein Shred transportiert einen Teil der Blockdaten. Sobald genügend Fragmente vorliegen, kann der Empfänger die Einträge rekonstruieren und deren Transaktionen untersuchen, während die übrigen Blockdaten noch eintreffen.
Der Rust-Empfänger des Solana Stream SDK setzt diesen Ablauf um. Er dekodiert UDP-Datagramme, setzt die Shreds zu Einträgen zusammen und übergibt Treffer an eine konfigurierbare Überwachungskomponente. Sie können die Erkennungsregel aus dem Beispiel durch einen Filter für Ihr eigenes Programm ersetzen und Treffer an Ihre eigene Warteschlange senden. Bei einem Swap lässt sich der Instruktion beispielsweise das von einem Teilnehmer gesetzte Limit entnehmen. Welche Mengen tatsächlich gehandelt wurden, zeigen die Ausführungsmetadaten von Geyser gRPC oder RPC.

Was der Empfänger in Frankfurt gemessen hat

Seit September bietet ERPC UDP Forwarding Standard für Entwickler an, die rohe Solana-Shreds auf eigenen Rechnern empfangen möchten. Bei beiden Tarifen wählen Sie eine Region und registrieren Ihre öffentliche IPv4-Adresse und Ihren UDP-Port. Dank dieser gemeinsamen Konfiguration konnten wir beide Datenströme auf demselben Rechner vergleichen. Markteinführung von Shredstream UDP Forwarding im September
Am 30. Oktober 2026 empfing ERPC in Frankfurt beide Datenströme 120 Sekunden lang parallel. Eine einzige Paketaufzeichnung erfasste beide Ports mit derselben Uhr. Wir ordneten identische UDP-Nutzdaten einander zu und berücksichtigten für jeden Datenstrom jeweils die erste Ankunft. Von den auf Standard beobachteten Nutzdaten waren 93,9 % während der Aufzeichnung auch auf Premium zu sehen. Bei 98 % dieser übereinstimmenden Nutzdaten traf Premium zuerst ein. Im Median betrug der Vorsprung 1,78 ms.
Erste Ankunft desselben Shreds in Frankfurt: Premium lag in 98 % der Fälle vorn, Standard in 2 %. Der Vorsprung von Premium betrug im Median 1,78 ms.
Abstand der ersten Ankünfte am selben Empfängerp10p50 (Median)p90p99
Zeitstempel Standard minus Zeitstempel Premium0,94 ms1,78 ms2,68 ms3,89 ms
Bei dieser Messung lag Premium häufig 1 bis 3 ms vorn. Wie viel von diesem Vorsprung bei Ihrer Anwendung ankommt, hängt auch vom Eintreffen der übrigen Fragmente sowie von der Bearbeitungszeit im Decoder und den Wartezeiten in den Warteschlangen ab.

Paketankunft und Erkennung in der Anwendung getrennt messen

Lassen Sie beide Datenströme auf Ihrer Infrastruktur gleichzeitig an zwei getrennten UDP-Ports eines Rechners eintreffen. Ordnen Sie identische Nutzdaten einander zu und vergleichen Sie die Zeitpunkte ihrer ersten Ankunft. Erfassen Sie für jeden Datenstrom, wie viele Nutzdaten ohne Gegenstück bleiben, sowie den Median, das 90. Perzentil und den Anteil der ersten Ankünfte. Wiederholen Sie den Vergleich zu unterschiedlichen Zeiten auf der vorgesehenen Route.
Erfassen Sie anschließend in jeder Verarbeitungskette den Zeitpunkt, zu dem sie für dieselbe Transaktionssignatur und denselben Instruktionsindex einen Treffer ausgibt. Die Differenz dieser beiden Zeitstempel zeigt, um wie viel früher Ihr Dienst das Ereignis erkannt hat. Schrumpft der Vorsprung zwischen Paketankunft und Auslösung der Überwachungskomponente, helfen die Zeitstempel bei der Suche nach der Ursache. Empfänger konfigurieren und Paketankunft prüfen

Shreds und Finalität unter Alpenglow

Das Solana-Abstimmungsprotokoll Votor ist seit dem 21. Oktober im Mainnet aktiv. Turbine verbreitet die Blockdaten weiterhin als Shreds. Der Wechsel zum geplanten Nachfolger Rotor ist für eine spätere Phase vorgesehen. Ein Empfänger kann eine Instruktion bereits beim Eintreffen der Daten untersuchen. Benötigt die Anwendung ein endgültiges Ergebnis, kann sie anschließend das entsprechende Konsenssignal heranziehen. In Frankfurt wurde der erste Schritt gemessen. Alpenglow-Leitfaden der Solana Foundation · SIMD-0326

Regionen, Preise und Zugang

Zur Wahl stehen Amsterdam, Dublin, Frankfurt, London, New York, Tokio und Singapur. Jedes Abonnement leitet Daten aus einer ausgewählten Region an eine öffentliche IPv4-Adresse und einen UDP-Port weiter.
Preise für Shreds UDP Forwarding Premium am 2. November 2026: 1,39 € pro Stunde, 798 € pro Monat und 6.703,20 € pro Jahr.
AbrechnungsintervallPremium-Preis am 2. November 2026
Stündlich1,39 € pro Stunde
Monatlich798 € pro Monat
Jährlich6.703,20 € pro Jahr
Öffnen Sie im ERPC-Dashboard unter Shreds den Bereich Shreds UDP Forwarding und klicken Sie auf „Hinzufügen“. Wählen Sie anschließend Premium und das Abrechnungsintervall. Registrieren Sie Ihren Empfänger und lassen Sie an seinem Port eingehenden UDP-Verkehr von allen im Dashboard angezeigten Quell-IP-Adressen zu. Sobald das Ziel aktiv ist, prüfen Sie vor Beginn der Messung, ob Pakete eintreffen.